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Klassen

In einer Klasse lernen in der Regel nicht mehr als 24 Schülerinnen und Schüler gemeinsam.

 

 

Die Klassenzusammensetzung bleibt in der Regel auch beim Übergang in die Sekundarstufe im Kern erhalten, so dass längeres gemeinsames Lernen ermöglicht wird. In vielen reformpädagogischen Schulkonzepten wird das Arbeiten und Lernen in jahrgangsübergreifenden Gruppen favorisiert. An unserer Schule wird das Arbeiten in jahrgangsgemischten Gruppen ebenfalls regelmäßig erfolgen, die Grundstruktur jedoch bleibt bewusst die Jahrgangsklasse. Dies entspricht einem wesentlichen Strukturelement der Reggio-Pädagogik und der Struktur der bestehenden Sekundarstufe unserer Gemeinschaftsschule.

 

Die größten Vorteile der Jahrgangsklasse stellt in Zeiten sozialen Wandels für uns deren Stabilität, Konstanz und Verlässlichkeit dar. Der Wandel spiegelt sich am deutlichsten in den veränderten familiären Strukturen wieder. Die Großfamilie hat sich über die Kleinfamilie hin zur Patchworkfamilie bzw. Familie mit allein erziehendem Elternteil entwickelt. Wir reagieren auf diesen steten Prozess und bieten in den beständigen Jahrgangsklassen Chancen zum sozialen Lernen und zur Stärkung der Persönlichkeit des Schülers. Unsere Erfahrung in den bestehenden Klassen zeigt, dass ein Gemeinschaftsgefühl entsteht, das auch und vielleicht besonders an Krisen wächst, die konstruktiv miteinander bewältigt wurden. Das schult fürs Leben in Gemeinschaft – im privaten wie im gesellschaftlichen Kontext.