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Weil Lernen anders geht

Im November 2015 fand erstmals die Projektwoche „Weil Lernen anders geht“ statt. Diese Woche eröffnete eine neue Dimension in unserem Schulalltag und findet nun jährlich statt. Im Vorfeld der Woche werden alle Schülerinnen und Schüler nach Wunschthemen, Forschungsfragen und Schwerpunkten befragt, welche sie im Rahmen dieser Projektwoche bearbeiten möchten.

 

Unsere Intension besteht darin, dass man Unterrichtsinhalte vertiefen oder ergänzen kann, jedoch auch losgelöst vom Lehrplan Themen bearbeitet werden können. Es stehen die Förderung individueller Bedürfnisse, Interessen, das Schaffen von Handlungsfreiräumen sowie der Aufbau kognitiver Strukturen der einzelnen Schüler im Vordergrund. Vor allem soll durch Reflexion der Arbeit erreicht werden, dass jeder Schüler sich seiner Arbeitsweise in offenen Lernformen bewusst wird und daraus lernen kann.

 

Drei Tage dauerte in der Pilotprojektwoche die weitestgehend selbstgesteuerte Arbeit der Schülerinnen und Schüler in altersgemischten Gruppen. Die Lehrkräfte und andere Experten standen den einzelnen Arbeitsgruppen zur Seite. Themen wie Literatur, Organisieren, Medizin und Tiere, Ernährung, Computer, Ethik heute und Reportage wurden intensiv bearbeitet. Nach vier Tagen konnten alle die Vielfalt dieser Projektwoche in Form eines Galerierundganges erkunden. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten gegenseitig ihre Ergebnisse. So fanden beispielsweise Vorträge über den Aufbau eines Computers, die Wiedergeburt, Organisation eines Skilagers und über Reflexe statt. Es wurde die Frage beantwortet, wie schnell ein Pfeil fliegt und eine Lesung aus einem selbst verfassten Buch konnte besucht werden. Es gab ein Drei-Gänge-Menü zu verkosten, man konnte sich über alkoholische Gärung informieren und die Malerei im Schulflur bestaunen. Einer der Höhepunkte und aufregendsten Momente war sicherlich das Seifenkistenrennen zweier Teams.